Studio für Text & Konzeption

ist ein Berliner Studio für Text und Konzeption. An der Schnittstelle von Forschung, Design, Bildung und Gesellschaft entwickelt sinnstiftende Kommunikation.

Sprache prägt Identität. Sie ist lebendig und verändert sich wie Menschen, Organisationen und Kulturen. findet eine Sprache, die Blickwinkel weitet, Orientierung bietet und Wandel begleitet.

SPEKTRUM

Komplexes einfach gestalten. Ausstellungstext, Interview, Kampagne, Szenario oder Strategie: Glaubwürdig kommunizierte Werte wirken. Trends und Sprachbilder erhöhen die Anschaulichkeit und vermitteln gesellschaftliche Relevanz.

bringt Botschaften und Kernaussagen auf den Punkt.

»SRACHE KANN UNSERE WELT BEGRENZEN – ABER AUCH UNENDLICH WEIT ÖFFNEN.«

Kübra Gümüşay

Von der fundierten Recherche bis zum Lektorat: bereitet Inhalte strukturiert auf. Wissenschaftlich, spielerisch oder spekulativ: Im Spannungsfeld zwischen Bekanntem und Unbekanntem, Planbarem und Zufall inspiriert Veränderung.

Kommunikation ist eine wichtige strategische Ressource – und gestalterische Praxis.

arbeitet originell und partizipativ. Ob langjähriges Forschungsprojekt, strategisches Leitbild oder Intervention im ländlichen Raum: Ressourcen und Perspektivvielfalt spielen eine wichtige Rolle. Gibt es eine einfache Antwort? Nicht immer. Offene Fragen laden zum Experimentieren ein.

wirft einen chancenorientierten Blick auf das, was ist – und alles, was kommt.

STIL

TEXTGESTALTUNG IST HANDWERK

Ideen und Wörter sind der Rohstoff für Texte und Konzepte.
Ein Blatt weißes Papier bedeutet Freiheit. Das ist der Anfang.

Was ist das Ziel?
Welche Daten, Fakten und Trends liegen vor?
Und welche Perspektiven gilt es einzubeziehen?

Alles beginnt mit Glaubwürdigkeit. Im Labor, im Archiv oder im ländlichen Raum: Wo immer möglich, sucht den direkten Zugang zu Mensch, Thema und Ort. Ziel ist es, projektbezogen O-Töne, Eindrücke und Quellenmaterial aus erster Hand zu erhalten.

Jeder Text, jedes Konzept entsteht iterativ und geht einen kleinen Schritt weiter:
Sammeln.
Sortieren.
Verstehen.
Auswählen.
Verdichten.
Gewichten.
Kontextualisieren. 
Schichten. 
Kombinieren.
Assoziieren. 
Veranschaulichen.
Transformieren. 
Verbinden.
Projizieren.
Rückkoppeln. 
Teilen. 
Vermitteln. 
Verbreiten.

MEHRWERT

WARUM GESCHICHTEN? 

Durch Storytelling lässt sich Souveränität bei der Gestaltung von Gegenwart und Zukunft gewinnen. Geschichten fördern neue Denk- und Handlungsmuster. Sie regen Veränderungen zum Besseren an. Verschiedene Positionen, Prioritäten und Werte lassen sich auf ihrer Basis aushandeln. Wesentliches wird vom Unwesentlichen unterscheidbar. 

NEUE SPIELREGELN,
NEUE SPRACHREGELN

Begriffe bilden einen Deutungsrahmen und beeinflussen Denken, Fühlen und Handeln. ermöglicht eine emotional engagierte Auseinandersetzung mit Inhalten. Wenn die Grenzen unserer Sprache die Grenzen unserer Welt sind, braucht es für neue Phänomene neue Begriffe. Schlüsselwörter, die dort Fenster und Türen einsetzen, wo vorher Mauern waren.

DEN WALD UND DEN BAUM SEHEN

Inhalte gibt es in Hülle und Fülle. zeigt Kontexte und gesellschaftliche Relevanz auf. Vom Kleinen zum Großen. Gestern, heute, morgen: Durch das Illustrieren von Zusammenhängen wird Komplexität zum (Roh-)Stoff. bündelt Wissen und entwickelt narrative Leitlinien, die das Bild UND den Rahmen beleuchten.

PERSPEKTIVVIELFALT GESTALTEN

Die Arbeit von umfasst Beobachtung, Dialog, Exploration und Interaktion. Wichtiger wird der Umgang mit Unschärfe und Mehrdeutigkeiten. Dabei gilt: Grautöne zulassen. Ein „sowohl als auch“ kann erfahrungsgemäß weiterbringen als „entweder oder“. Das Suchen und Finden von Verbindungslinien führt diverse Perspektiven zusammen.

SPRACHE ALS ÖKOSYSTEM

unterstützt die Entwicklung einer authentischen Kommunikation. Von der Graswurzel zum Stammbaum: Den individuellen Wortschatz versteht als einen „Garten“.
Ein einzigartiges Ökosystem, das es nachhaltig zu kultivieren gilt. Passender Ton und Stil eines Textes stiften Identität und fördern organisches Wachstum.
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WassinkLundgren aus der Serie »This Land is Your Land, This Land is My Land«

EXPERTISE

GESINE LAST

An der Universität der Künste Berlin studierte ich Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation mit Schwerpunkt »Text & Gestaltung« und Kunstgeschichte.
Seit 2006 unterstütze ich als freie Texterin und Konzepterin Forschungs- und Bildungseinrichtungen, Ausstellungs- und Designstudios, Museen, Unternehmen, Kommunen und NGOs in ihrer Kommunikation. Von 2013 bis 2020 war ich wissenschaftliche Mitarbeiterin im Team »Designbasierte Strategieentwicklung« des Center for Responsible Research and Innovation CeRRI des Fraunhofer IAO in Berlin. Seither arbeite ich projektbasiert als freie Mitarbeiterin mit dem Fraunhofer CeRRI zusammen.
Ich bin spezialisiert auf die Zusammenarbeit mit anderen Disziplinen wie Design, Biologie, Stadt- und Regionalplanung, Psychologie, Dramaturgie und Sozialwissenschaft. An großen Fraunhofer-Forschungsprojekten in den Bereichen Co-Design, Mensch-Maschine-Interaktion, Innovations- und Regionalentwicklung sowie Bioökonomie war ich maßgeblich beteiligt.
Mich interessieren Projekte zu ressourceneffizienten Lebensstilen, sozialem Design, Ernährung sowie urbanen und ruralen Potenzialen. Als wissenschaftliche Mitarbeiterin des Center for Responsible Research and Innovation CeRRI des Fraunhofer IAO habe ich u.a. für das EarthLab von Microsoft Berlin, die Berliner Stadtreinigung und die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) gearbeitet. Zu den Auftraggeber*innen von zählen u.a. die Fraunhofer- Gesellschaft, die Universität der Künste Berlin, das Botanische Museum Berlin, Novamondo Design, Silence Project, die Nürtingen-Grundschule Berlin, die Andreas Hermes Akademie, Havelland Express und die Kommune Altdöbern in der Niederlausitz.

gesine.last@wortwert.studio

NETZWERK

arbeitet, je nach Zielstellung und Projektrahmen, mit langjährigen Kooperationspartner*innen zusammen:.

Konzeption: Katja Weber reflekt.de
Grafikdesign: Vanessa Wolf & Matthias Berg berg-wolf.de
Design: Stefan Schwabe stschwabe.com, Eva Nagl n-dk.de
Illustration: Sandra Riedel sandrariedel.com
Strategie: Christian Schlimok novamondo.de
Text: Henrik Adler henrikadler.de, Sonja Knecht txet.de
Fotografie: Moritz Haase moritzhaase.de
Videoproduktion: Finn Herzog dokupool.com

Danke an …
… Vanessa Wolf und Matthias Berg für die Gestaltung der Website und der Wortmarke
… Sandra Riedel für die spekulativen Icons und das Signet
… Moritz Haase für die Fotos
… Kay Herschelmann für das Porträt und
… Nadja Raslan für die strategische Begleitung

REFERENZEN

© Samuel Henne

MACHT NATUR

Im Auftrag der Universität der Künste Berlin verfasst Presse- und Ausstellungstexte für die experimentelle Ausstellung MACHT NATUR im State Studio Berlin. Zentrale Ergebnisse des dreijährigen Forschungsprojekts »Farming the Uncanny Valley« zu Insekten, Pflanzen, Boden und Luft werden hier mit allen Sinnen erlebbar gemacht. www.macht-natur.de

© Moritz Haase

LOOSE LOOPS

LOOSE LOOPS ist eine freie künstlerische Zusammenarbeit zwischen Gesine Last und dem Fotografen Moritz Haase. Den Auftakt macht ein Bild. Das Spiel beginnt. Als Antwort entsteht eine textliche Assoziation. Der Text inspiriert ein neues Bild. Immer wieder entsteht etwas Unvorhergesehenes.
Die kreative Kettenreaktion aus Fotografie und Sprache vollzieht sich in zeitlich flexiblen Schleifen.
Ein Experiment mit offenem Ausgang.

LESEPROBE

© Fraunhofer CeRRI

STADT.LAND.
CHANCEN

In Zusammenarbeit mit Fraunhofer CeRRI sowie in Kooperation mit acatech und Bayerischem Rundfunk entwickelt das Storytelling im Projekt Stadt.Land.Chancen. Wie wollen wir in Zukunft in der Stadt, in der Kleinstadt oder auf dem Dorf leben? Beim Scrollytelling bilden Text, Bild und Animation eine Einheit. Die Geschichte entfaltet sich Szene für Szene beim Scrollen. Von Wohnen und Essen über Arbeit und Mobilität bis Freizeitgestaltung und Erholung: Stadt.Land.Chancen ist eine kurzweilige Reise durch den Alltag von morgen. Eingebettet in Trends und Ausblicke ist eine deutschlandweite Befragung: Bürger*innen sind eingeladen, zukünftige Entwicklungen einzuschätzen. Die Antworten fließen in die ARD-Themenwoche 2021 Stadt.Land.Wandel ein.
www.stadtlandchancen.de

LESEPROBE

© Lynn Harles

FOOD FICTIONS

Im Auftrag des Fraunhofer CeRRI schreibt fünf Szenarien und Ausstellungstexte für das Forschungsprojekt »Food Fictions«, Teil des Wissenschaftsjahres Bioökonomie. Wie schmeckt die Zukunft? Vom Fleisch zum Tier, hybride Supermarkt-Konzepte, urbane Landwirtschaft, heilende Nahrung oder Essen aus dem Bioreaktor: Die Art, wie wir essen, hängt eng damit zusammen, wie wir den Planeten und unser Leben von morgen gestalten. Zentrale Projektergebnisse werden u.a. im Naturkundemuseum Berlin ausgestellt.

LESEPROBE

© Fraunhofer CeRRI

HORIZONTE ERWEITERN

Als wissenschaftliche Mitarbeiterin des Fraunhofer CeRRI ist Gesine Last maßgeblich am Forschungsprojekt »Horizonte erweitern« beteiligt. Von der Nordseeküste bis zum Bayrischen Wald: Mit dem Team »Designbasierte Strategieentwicklung« konzipiert sie einen Parcours durch Dörfer in drei Modellregionen. Ziel ist es, mit den Menschen vor Ort die Zukunft ländlicher Räume zu diskutieren und dabei soziale wie technologische Innovationen zusammenzudenken. Neben der Moderation regionaler Workshops ist Gesine Last verantwortlich für das Schreiben von Ausstellungstexten, Beiträgen für die Projektbroschüre sowie eines Kompasses zur Zukunftsgestaltung ländlicher Innovationsräume.

LESEPROBE

© Havelland Express

HAVELLAND EXPRESS

Für den Berliner Lebensmittelhändler Havelland Express schreibt regelmäßig Geschichten zu ausgewählten Produzentinnen, Köchinnen, Tieren, Höfen, Fischereien und Manufakturen. Havelland Express glaubt an ein neues Bewusstsein für Lebensmittel: Das Wissen um den Ursprung von frischen Produkten spielt dabei eine zentrale Rolle. Hochwertige Lebensmittel stammen aus intakten Landschaften von gesunden Tieren. Regional ist kein Label, sondern Teil der DNA des Unternehmens. Handwerk ist das A und O. Und Tiere sind keine Sache. Alles eine Frage der Haltung. Hier erzählt jedes Produkt seine eigene Geschichte.

LESEPROBE

© Finn Herzog

DORF SCHREIBEN

Im Projekt DORF SCHREIBEN geht es um Eindrücke und Geschichten aus erster Hand. Gesine Last und Finn Herzog führen im Auftrag der WIS Wohnungsbaugesellschaft im Spreewald mbH Interviews mit 12 Menschen in Altdöbern, die das Leben vor Ort aktiv mitgestalten. Ehemalige Tagebauflächen fluten, das Lausitzer Seenland taucht auf. Was macht Altdöbern heute und morgen l(i)ebenswert? Basierend auf O-Tönen entstehen Porträts in Wort und Bild in Form einer lokalen Kampagne und einer Broschüre.

LESEPROBE

© Stefan Schwabe

SHAPING FUTURE

Gesine Last arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin des Fraunhofer CeRRI für das Forschungsprojekt »Shaping Future«. Big Mother statt Big Brother: Mit dem neuartigen Vorgehensmodell für die partizipative Technologievorschau können Bürger*innen ihre Ansprüche an Zukunftstechnologien beschreiben. Gesine Last moderiert Workshops mit Menschen zwischen 12 bis 82 Jahren zu Mobilität, Arbeit, Beziehungen und Gesundheit. Von Digitaler Empathie bis Mensch-Maschine-Mimikry: Sie findet Titel für neu identifizierte Bedarfscluster und schreibt u.a. Ausstellungstexte für spekulative Designobjekte, die ausgewählte Forschungsergebnisse einer breiten Öffentlichkeit vorstellen.

LESEPROBE

© Frank Jimin Hopp

ONE ON ONE

Der Projektraum P145 in der Berliner Invalidenstraße war in seiner wechselvollen Geschichte schon Juweliergeschäft und Hindu-Aschram. Mit der Duo-Ausstellung von Moritz Haase und Frank Jimin Hopp wird der Kunstraum zum Spielfeld. Auf dieses führen die Künstler ihr persönliches und kulturelles Erbe, Totemtiere, Fetischobjekte, Monster und tote Engel. Das Spiel beginnt. 1:1. Gezeigt wird Fotografie, Malerei und zeitgenössische Keramik. Und steuert den Ausstellungstext bei. neu identifizierte Bedarfscluster und schreibt u.a. Ausstellungstexte für spekulative Designobjekte, die ausgewählte Forschungsergebnisse einer breiten Öffentlichkeit vorstellen.

LESEPROBE

KONTAKT

Gerne erhalten Sie nach Interesse und Zielstellung weitere Referenzen und Arbeitsproben.

freut sich auf Ihre Nachricht:

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